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10 Fehler die jeder beim Laufen macht

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Laufen die ideale Übung für die Fitness

Laufen gehört zu den beliebtesten Trainingsmethoden überhaupt, nicht umsonst lautet ein Sprichwort: „Laufen ist die beste Medizin“. 


Das hat schon seine Berechtigung, wenn man bedenkt, dass der Läufer sein Körpergewicht mit nimmt, Schritt für Schritt und Kilogramm für Kilogramm. Laufen trainiert neben der Kondition auch die Kraft, somit ist diese Sportart ein Kraftausdauer-Training. 


Das Herz wird dabei ebenfalls nutzbringend beansprucht. Es pumpt für Sauerstoffversorgung der Muskeln Blut durch den Körper, ein Vorgang, der zahlreiche positive Nebenwirkungen zur Folge hat.

Warum ist aber Laufen das ideale Training überhaupt? 

Laufen ist praktisch und kann problemlos in wenigen Minuten begonnen werden. Man ist in kürzester Zeit umgezogen, man kann fast überall laufen und es ist keine komplizierte Technik nötig für diese Sportart.


Außerdem benötigt man keine teure Ausrüstung und kann bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit laufen. Auch kann man diesen Sport alleine und in der Gruppe durchführen.


Trotzdem machen viele Anfänger auch bei dieser anscheinend einfach auszuführenden Sportart Fehler. 

Immer den richtigen Laufschuh finden 

Leider orientieren sich viele Interessierte ausschließlich am Kaufpreis, wenn es um das Thema Laufschuh geht. Gerade wenn es um den Kauf von Laufschuhen geht, sollten bestimmte Regeln nicht außer Acht gelassen werden. 


Dabei ist die wichtigste Regel: Sparen Sie nie an guter Qualität!
Nur bei einem qualitativ hochwertig verarbeitenden Schuh kann man sicher sein, dass er ausreichend dämpft, führt und Stabilität gibt. Man sollte immer bedenken, das beste Trainingsprogramm ist nutzlos, wenn man sich für miserables Schuhwerk entscheidet. 

Laufbekleidung im Sommer 

Hier sollte man beachten, dass in der warmen Jahreszeit Kleidung mit Kunstfasern benutzt werden sollte. Diese Textilien transportieren Schweiß vom Körper weg an die Oberfläche der Kleidung, wodurch diese schnell verdunstet. Stoffe aus diesen Materialien sind angenehm zu tragen, pflegeleicht und freundlich zur Haut. 

Laufkleidung im Herbst 

Hier sollte mehrschichtige Kleidung bevorzugt werden. Damit ist man besser bedient als mit dicker Kleidung aus einer Schicht. 


Bei mehrschichtiger Kleidung ist die innerste Schicht direkt auf der Haut, sie transportiert Feuchtigkeit davon weg und hält die Haut trocken. 
In dieser Jahreszeit sind leichte und atmungsaktive Fleece-Stoffe die beste Wahl. 

Laufkleidung im Winter 

Hier hat sich am besten ein dreischichtiges Bekleidungssystem bewährt. Dieses besteht aus einem langärmeligen Funktionsshirt, einer wärmenden Zwischenschicht aus Fleece und einer wasser- und Windfesten Jacke. Abgeraten wird von warmen Kleidern aus Baumwolle, da diese Stoffe die Feuchtigkeit von der Haut nicht wegtransportieren.

Besten Laufschritt finden 

Hier ist es wichtig, bei jedem Schritt den Fuß bewusst aufzusetzen und dabei den Körper leicht vorzubeugen. Hohlkreuz vermeiden! 
Geht die Laufstrecke abwärts auf kurze Schritte achten, schließlich muss dabei ein Vielfaches des Körpergewichts aufgefangen werden. Nie zu schnell laufen, lieber dafür bewusst. 


Viele Anfänger machen den Fehler einfach darauf loszulaufen, ohne auf den Laufschritt zu achten. Macht die Angelegenheit viel mühsamer als nötig.

Auf richtige Atmung achten 

In der Minute sind beim Lauftraining 40 bis 45 Atemzüge optimal. 
Für richtiges Atmen gibt es eine goldene Regel: Immer durch Nase und Mund gleichzeitig atmen, nur dann ist die optimale Menge Luft für die Lungen gewährleistet. 

Das richtige Lauftempo finden 

Fast alle Läufer machen zu Anfang den Fehler zu schnell zu laufen. Besser ist es etwa 10 Minuten sehr ruhig loszulaufen, schneller wird man mit zunehmendem Üben automatisch. Auch abruptes Anhalten sollte möglichst vermieden werden, besser die letzten Minuten mit Jogging auslaufen lassen. 

Training richtig ausgeführt 

Viele Anfänger laufen zu Beginn ohne Begleitung, allerdings ist das ein Fehler. In der Regel fallen die ersten Laufschritte leichter in Begleitung. Außerdem kann man sich während des Laufens toll unterhalten und verkrampft nicht so schnell. 


Am besten einen Trainingsplan für Anfänger verwenden. Dieser gibt Empfehlungen wie zum Beispiel 5 x 3 Minuten laufen, dazwischen 2 Minuten gehen. 


Dieses Programm kann jede Woche gesteigert werden und schnell entwickelt man sich vom Anfänger zum Fortgeschrittenen.

Richtige Ernährung 

Wer Lauftraining auf längere Sicht betreiben möchte, der sollte auf eine ausgewogene und vor allem vitaminreiche Ernährung achten. Lieber reichlich Obst und Gemüse, anstatt viel Fleisch. Selbstverständlich muss auf Fleisch und Wurst nicht gänzlich verzichtet werden, sollte allerdings während intensivem Training nur die Ausnahme sein. Zuviel Konsum an Fleisch belastet den Körper unnötig, was man von Obst und Gemüse weniger behaupten kann. 

Auf reichlich Flüssigkeit achten 

Während des Trainings immer den Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgen. Das sorgt dafür, dass verloren gegangene Spurenelemente und Mineralien schnell ersetzt werden. Außerdem wird dadurch auch der Kreislauf stabilisiert. 

Vor dem Üben immer aufwärmen 

Um sich vor Verletzungen an Gelenken und Muskeln zu schützen, ergibt es Sinn vorab Aufwärmübungen auszuführen. Dadurch werden Gelenke und Muskeln geschmeidiger und ungefälliger gegen Verletzungen. 

Weitere Lauftipps 

Das sind nur einige wenige Lauftipps die das Laufen angenehmer machen. Denn nur wenn man Spaß am Laufen hat, kann man davon ausgehen, dass man diesen Sport über einen längeren Zeitraum hinweg durchführen wird.
Viele Läufer laufen immer abwechselnd in Gruppen und alleine. Das sorgt einerseits für Abwechslung, andererseits kann man sich, wenn man solo läuft ideal auf einen bevorstehenden Wettkampf vorbereiten. 


Ein Tipp: Die gesetzlichen Krankenkassen führen Gesundheitskurse Laufen durch. Das steigert nicht nur die Kondition und sorgt für ein gutes Allgemeinbefinden, nebenbei kann man beim Laufen auch Stress abbauen.

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