Ausdauersport und Mundgesundheit – Erkenntnisse, Zusammenhänge, Vorbeugung und Tipps im Interview mit Priv.-Doz. Dr. med. dent. Georg Cachovan

[enthält Werbung]

Ausdauersport und Mundgesundheit – Erkenntnisse, Zusammenhänge, Vorbeugung und Tipps im Interview mit Priv.-Doz. Dr. med. dent. Georg Cachovan

Hallo Herr Dr. Cachovan,
ich freue mich sehr sie heute interviewen zu dürfen, gerade weil ihre Tätigkeitsfelder extrem breit gefächert sind. Sie haben Zahnheilkunde studiert, promoviert, sind an der Universität Hamburg habilitiert, waren als Zahnarzt in freien Praxen, sind externer Oberarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, forschten und forschen in vielen Ländern, sind in der Hochschullehre tätig, sind Prüfarzt und auch in der freien Wirtschaft, aktuell als KOL-Manager DACH bei Philips, zu Hause. Ich bin gespannt auf neue Erkenntnisse, ihre Einschätzungen und natürlich auf leicht verständliche und anwendbare Tipps und Tricks.

SPC: Der Kiefer mit seinen durchschnittlich 32 Zähnen ist über den Blutkreislauf mit unserem Körper eng verbunden. Diese Stoffwechselbeziehungen haben Einfluss auf unser Befinden, da z.T. die gleichen Bakterien, die z.B. Karies und Parodontose auslösen, auch andere Organe schädigen können. Karies auslösenden Bakterien, die in jeder Mundhöhle vorkommen, schädigen nicht nur unsere Zähne, sondern haben auch einen negativen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit unseres Herzens. Erhebungen und deren statistische Rückschlüsse vermuten ein doppelt so hohes Herzinfarktrisiko und sogar ein noch höheres für einen Schlaganfall. Auch Atemwegserkrankungen wie bspw. Lungenentzündungen können ausgelöst werden, insbesondere dann, wenn Keime aus der Mundhöhle in unsere Lunge gelangen.

SPC Frage: Gibt es aktuelle Erkenntnisse aus ihrer Tätigkeit als Wissenschafter, die neben unangenehmen Mundgeruch, Zahn- und Kieferproblemen auch darüber hinaus gehende negative Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben, eventuell sogar chronisch sind?

Dr. Georg Cachovan: Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen wirken sich unweigerlich negativ auf den Gesamtorganismus aus. Daher ist eine gute Mundgesundheit wichtig für das individuelle Wohlbefinden und die Allgemeingesundheit. Und damit beziehe ich mich nicht auf die Herabsetzung der (sportlichen) Leistungsfähigkeit aufgrund von Zahnschmerzen oder klassische Zahntraumata, sondern vielmehr darauf, dass es Zusammenhänge zwischen sog. Parodontalerkrankungen, d.h. vornehmlich Entzündungen des Zahnhalteapparates (Zahnfleisch eingeschlossen) und kardiovaskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus, Schlaganfall etc. gibt, wie zahlreiche Studien belegen. Ein chronischer Verlauf ist dabei ebenso möglich.

SPC Frage: Welche Auswirkungen haben aus medizinischer Sicht gesunde Zähne speziell für Ausdauersportler? Gibt es Auswirkungen auf unsere Muskeln und Gelenke?

Dr. Georg Cachovan: Wie bereits angesprochen, können sich Entzündungen der Mundhöhle nachteilig auf die Allgemeingesundheit auswirken. Daher sind gesunde Zähne sowie ein gesunder Zahnhalteapparat wichtig, damit es hier nicht zu einer Dysbalance kommt. Neben den schon aufgeführten sog. systemischen Erkrankungen, liegt es aufgrund der aktuellen Studienlage auch nahe, dass es Zusammenhänge zwischen dem Auftreten einer rheumatoiden Arthritis und einer sog. marginalen Parodontitis („Parodontose“) gibt. Arthritiden kennt man als entzündliche Gelenkerkrankungen. Sofern ein fortschreitendes Entzündungsgeschehen wie z.B. bei einem sog. Abszess infolge eines „eitrigen Zahnes“ auf den Mund-, Kiefer- Gesichtsbereich begrenzt ist, können auch lokal Muskeln direkt infiltriert, d.h. betroffen sein. Ein sportlicher Wettkampf ist dann wohl kaum möglich.

SPC: Mehrere hundert unterschiedliche Bakterien im Zahnbelag verursachen Einzündungen in unserer Mundhöhle von denen die meisten Menschen betroffen sind. Wir kennen das in seiner stärksten Form als Zahnfleischbluten beim Zähneputzen. Insbesondere bei Menschen, die sich sportlich viel betätigen, verstärken sich diese Effekte. Um einerseits unsere allgemeine gesundheitliche Verfassung zu verbessern und andererseits unsere Leistungsfähigkeit nicht zu beeinträchtigen ist die regelmäßige Pflege unserer Zähne und der Mundhöhle alternativlos.

SPC Frage: Wie schafft man das, idealerweise mit minimalem zeitlichem Aufwand?

Dr. Georg Cachovan: Es gibt weit über 500 verschiedene Bakterienarten in der Mundhöhle und ihre Gesamtzahl beläuft sich auf Milliarden. Wenngleich nicht alle Bakterien karies- bzw. parodontitisverursachend sind, so spielen sie doch eine wesentliche Rolle bei deren Entstehung. Daher ist es wichtig, Zahnbelag (Plaque-Biofilm) zu entfernen, um entsprechend entgegenzuwirken. Zahnfleischbluten beispielsweise ist ein erster Warnhinweis für ein Entzündungsgeschehen und Anzeichen einer sog. Gingivitis, also einer Zahnfleischentzündung. Rechtzeitig erkannt, ist diese bei einer adäquaten Mundpflege, die nicht nur aus dem alleinigen Zähneputzen besteht, aber glücklicherweise reversibel. Entsprechende Tipps bekommt man bei seinem/seiner Hauszahnarzt/ärztin.

SPC: Schädigen wir, durch unzureichende Vorsorge, unsere Zahnoberflächen führt das zu Zahnfleischentzündungen und anschließend zu Parodontose. Mikroorganismen erzeugen, durch die Umwandlung von Zucker, Säuren welche Mineralien aus dem Zahnschmelz lösen. Dieser Prozess ermöglicht das Eindringen von Bakterien in unsere Zähne, welche die physische Zerstörung ermöglicht. Aktuell untersuchen wir in unserer Redaktion eine Schallzahnbürste, speziell die Sonicare DiamondClean von Philips.

SPC Frage: Wie unterscheiden sich herkömmliche Hand-Zahnbürsten, elektrische Zahnbürsten im Vergleich zu Schallzahnbürsten?

Dr. Georg Cachovan: Da haben Sie recht und den Prozess gut beschrieben. Die Zahnbeläge führen an den Zähnen zu Karies, sofern man sie nicht gründlich und dauerhaft entfernt, und im Bereich des Zahnfleisches zu einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis), in deren Folge es dann sogar zu einer marginalen Parodontitis, also einer Zahnbetterkrankung kommen kann. Diese ist u.a. durch Zahnverlust charakterisiert. Daher ist die Entfernung der Zahnbeläge mittels Zahnbürste und idealerweise – den Fachgesellschaften folgend – einer fluoridhaltigen Zahnpasta (Anm. d. Red.: Wirkstoff Fluorid beugt erwiesenermaßen Karies vor.) so wichtig. Ebenso bedeutend ist in dem Zusammenhang die Reinigung der Zahnzwischenräume, da sie besondere „Schmutznischen“ darstellen und auch eine Reinigung der Zunge sollte zu einer optimalen Zahn- und Mundpflege gehören.

Zunächst einmal wird hauptsächlich zwischen manuellen Zahnbürsten (also der Handzahnbürste) und elektrischen Zahnbürsten unterschieden, zu denen auch die Schallzahnbürste zählt. In dem Zusammenhang freut es mich natürlich, dass Sie die Philips Sonicare DiamondClean für Ihre Prüfung gewählt haben und hoffe auf vergleichbare Ergebnisse unseres Stiftung Warentest Siegers Philips Sonicare DiamondClean Smart (test 01/2019), die über eine zusätzliche App-Funktion zur Optimierung der Mundhygiene verfügt. Das ist etwa mit dem Tracking von Pulsfrequenzmessern im Sport vergleichbar, wenn Sie mir diesen Vergleich erlauben. Übrigens besitzen auch unsere Kinderzahnbürsten zum Teil eine App-Funktion, wobei der Fokus eher auf dem spielerisch, motivierenden Aspekt liegt, als um das Erheben von Zahnputzdaten und -gewohnheiten.

Wie der Name schon verrät, erfolgt bei der manuellen Zahnbürste das Putzen „per Hand“, d.h. durch eigenständiges Putzen des Anwenders oder der Anwenderin. Bei den elektrischen Zahnbürsten, die erwiesenermaßen Handzahnbürsten überlegen sind, wird das Putzen mittels Elektromotor unterstützt. Entweder, wie bei den sog. rotierend-oszillierenden Modellen durch kreisförmige Hin- und Herbewegungen und Vor- und Rückbewegungen oder wie im Fall der Sonicare DiamondClean schallaktiviert, d.h. es werden hochfrequente Wellen erzeugt, welche die Borsten in Schwingungen versetzen. Was Philips Schallzahnbürsten auszeichnet, ist die sog. dynamische Flüssigkeitsströmung. Dadurch wird die Plaqueentfernung, insbesondere in den Zahnzwischenräumen und an schwer zugänglichen Stellen, unterstützt. Elektrische Zahnbürsten verfügen über einen aufsteckbaren Bürstenkopf, der bei den rotierend-oszillierenden Modellen rund und bei den Schallzahnbürsten oval, ähnlich den Handzahnbürsten, ist und auf ein Handstück aufgesetzt wird. Zudem gehört ein Ladekabel zur Ausstattung.

SPC Frage: Kann die Sonicare Ultraschallzahnbürste mit ihren bis zu 62.000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute verfilzten Zahnbelag (Plaque) wirksam entfernen und ist sie in der Lage auch Zahnstein, als eine besonders harte Form der Plaque zu bekämpfen?

Dr. Georg Cachovan: Bitte verwechseln sie nicht Schall- und Ultraschallzahnbürsten. Das Prinzip der schallaktivierten Zahnbürsten, die zu den elektrischen Zahnbürsten zählen und bei etwa 250 Hz arbeiten, habe ich in der vorherigen Frage erläutert. Ultraschallzahnbürsten zählen hier nicht zu. Sie arbeiten ausschließlich durch Luftschwingungen bewegungslos, was für den Anwender / die Anwenderin oft sehr gewöhnungsbedürftig ist, da damit keine Bewegungen ausführt werden und auch kein Gefühl entsteht, dass gereinigt wird. Dieses führt häufig dazu, dass die Patienten zusätzliche Putzbewegungen ausführen und zum „Schrubben“ neigen.

In der Tat arbeiten aber Philips Schallzahnbürsten mit 62.000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute, was keine Handzahnbürste leisten kann. Sie vermag auch hartnäckige Zahnbeläge zu entfernen, jedoch schafft sie es nicht Zahnstein, also durch Speichel mineralisierte Plaque, zu entfernen. Das schafft nämlich keine Zahnbürste. Zahnstein kann nur mit speziellem Instrumentarium durch zahnärztliches Fachpersonal in der Praxis entfernt werden. Ein wesentliches Merkmal ist, wie bereits erwähnt, die dynamische Flüssigkeitsströmung. Der Effekt entsteht durch die Hochgeschwindigkeitsbewegungen der Borstenspitzen und die Seitwärtsbewegungen des Bürstenkopfes: Sie sorgen für eine dynamische Flüssigkeitsströmung, die bewirkt, dass sich Zahnpasta und Speichel zu einer mit Sauerstoff angereicherten, schäumenden Flüssigkeit vermischen, die durch die Zahnzwischenräume gepresst wird. Die Philips Sonicare Schalltechnologie bietet somit ein sehr schonendes Verfahren der Mundhygiene mit hoher Effektivität und leichter Anwendung.

SPC: Die oben bereits benannten Plaquebakterien nehmen direkten negativen Einfluss auf unsere Mundflora und erzeugen ein Ungleichgewicht zwischen nützlichen und schädlichen Bakterien, was zu den beschriebenen Entzündungen des Zahnfleisches führt.

SPC Frage: Was sind ihre Empfehlungen für die tägliche Hygiene, aber auch darüber hinaus gehende langfristigen Maßnahmen? Was halten Sie von Plaque-Tests?

Dr. Georg Cachovan: Man sollte sich dessen bewusst sein, dass eine optimale Mundpflege nicht nur aus Zähneputzen besteht. Auch wenn nicht alle Bakterien in der Mundhöhle schädlich sind, so muss dafür Sorge getragen werden, dass diese sich nicht „formieren“ können. D.h. durch ungenügende Reinigung, entwickelt sich ein strukturierter, zäher Belag, der zu hohen Anteilen aus Bakterien, deren Stoffwechselprodukten, Speichelbestandteilen sowie Nahrungsresten besteht. Innerhalb dieses Biofilms sind die Bakterien vor äußeren Einflüssen geschützt. Bereits der mehrtägige Verzicht auf Mundhygienemaßnahmen lässt die Plaque soweit „reifen“, dass erste Entzündungsreaktionen auftreten können.

In dem Zusammenhang habe ich – an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (dgpzm) orientiert – folgende Tipps zur häuslichen Mundhygiene:

  1. Für die häusliche Zahn- und Mundpflege ist es wichtig mind. zweimal mal täglich für mind. zwei Minuten seine Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta zu putzen.
  2. Reinigung der Zahnzwischenräume mit geeigneten Hilfsmitteln (wie z.B. Zahnseide, Zahnzwischenraumbürsten, Philips AirFloss Ultra (Anm. d. Red.: Zahnzwischenraumreiniger, der mit einer Mischung aus Wasser und Druckluft arbeitet).
  3. Den Konsum in Bezug auf Menge und Häufigkeit zuckerhaltiger Mahlzeiten und Getränke geringhalten.
  4. Kauen von zuckerfreiem Kaugummi nach den Mahlzeiten um den Speichelfluss anzuregen.

Für ein angenehmes Frischegefühl bzw. insbesondere bei bestehendem Mundgeruch empfiehlt sich zudem auch die Zungenreinigung. Diese kann man relativ einfach mit Handzahnbürsten, sog. Zungenreinigern oder unter Verwendung spezieller Aufsätze für elektrische Zahnbürsten durchführen. Die Zungenschleimhaut beherbergt etwa die Hälfte aller Bakterien im Mund. Sie regelmäßig zu reinigen, beugt Mundgeruch vor und unterstützt die Mundhygiene.

In Rahmen der professionellen Prophylaxe in der Zahnarztpraxis sollten ergänzend regelmäßig Einstufungen hinsichtlich Kariesrisikobestimmung sowie parodontaler Erkrankungen erhoben werden, um das Risiko der Entstehung / Erkrankung / Wiedererkrankung einzuschätzen und beispielsweise durch eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) bzw. einer sog. Unterstützenden Parodontaltherapie (UPT) bestenfalls zu vermeiden. Ihr(e) Zahnarzt/Zahnärztin beraten Sie sicherlich gerne. In dem Zusammenhang können die von Ihnen angesprochenen „Plaque-Tests“ ein sinnvolles Tool sein. Also entweder ein Anfärben, um den Biofilm sichtbar zu machen – das kann der Motivation dienen bzw. Praxen machen sich das Anfärben auch zu Nutze, um eine Zahnreinigung durchzuführen, was als GBT (Guided Biofilm Therapy) bezeichnet wird. Oder in Form eines bakteriologischen Tests, der ebenfalls sinnvoll sein kann, um speziell Karies- bzw. Parodontitis hervorrufende Bakterien nachzuweisen, falls Sie das gemeint haben.

Um Bezug auf Ihre Leserschaft zu nehmen, möchte ich an dieser Stelle kurz die Ergebnisse einer Studie meines Kollegen Ian Needleman anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2012 anbringen. Von 278 befragten Sportlern gaben nämlich 18 Prozent an, dass ihre unzureichende Mundhygiene einen negativen Einfluss auf ihre Leistungsfähigkeit hatte.

SPC: Unsere Leser sind vor allem Freizeit- und Hobbysportler, denen neben Bewegung an der frischen Luft, ihre allgemeine Fitness und gesunde Ernährung wichtig sind. Um physisch in guter Verfassung zu sein und immer wieder auch Spitzenleistung zu erbringen, stehen kohlehydratreiche Ernährung im Alltag und im Belastungsfall süßsaure Energy-Drings auf dem Speiseplan. Beides fordert unsere Zähne, steht der Zahngesundheit erstmal entgegen.

SPC Frage: Was empfehlen Sie, um eine möglichst gute Balance zu erreichen?

Dr. Georg Cachovan: Die eben zitierte Untersuchung von Professor Needleman ist sicherlich in ihrer Aussage auch für den Amateursportbereich zutreffend und die Bedeutung der Zusammenhänge spiegeln sich auch darin wider, dass sich die Sportzahnmedizin als wichtiger Bereich der Sportmedizin etabliert hat und weit über das Anfertigen von Sportmundschutz geht. Eine ausgewogene, zahnfreundliche Ernährung ist dabei ebenso wichtig. Wie Needleman und Mitarbeiter in einer anderen Studie auch zeigen konnten, gehören Ernährungsprobleme bei Spitzensportlern durch häufige Kohlenhydrataufnahme und saure Sportgetränke mit zu den Gründen, warum sie ein erhöhtes Risiko hinsichtlich der Beeinträchtigung ihrer Mundgesundheit aufweisen. Ein hoher Zuckeranteil in den Sportgetränken kommt erschwerend hinzu, ebenso wie trainingsbedingte Mundtrockenheit, die förderlich für das Bakterienwachstum in der Mundhöhle ist. Viele Zahnärztliche Praxen bieten hier im Rahmen ihrer Mundhygieneinstruktionen auch wertvolle Tipps zur Ernährungslenkung bzw. es besteht die Möglichkeit der gezielten Konsultation von Sportmedizinern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine schlechte Mundgesundheit kurzfristig Schmerzen, Schwierigkeiten beim Essen und Schlafen, eine verminderte Lebensqualität und Auswirkungen auf die Leistung verursachen können. Zu den langfristigen Folgen zählen ein erhöhtes Risiko für Zahnverlust, ein erhöhter Behandlungsbedarf und daraus resultierende funktionelle und psychische Beeinträchtigungen. Eine schlechte Mundgesundheit beeinträchtigt das Training und die Leistung von Sportlern. Die Mechanismen hinter diesem Effekt können Schmerzen, vermindertes Wohlbefinden und Lebensqualität sowie eine erhöhte systemische Entzündung sein. Das haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt.

Achten Sie daher auf eine gute Mundgesundheit, die durch die häusliche Mundhygiene und regelmäßige Vorstellungen in der zahnärztlichen Praxis sichergestellt wird.

SPC: Ich bedanke mich sehr herzlich für ihre Zeit, ihre unseren Lesern zur Verfügung gestellte Kompetenz, die neuen Erkenntnisse, ihre Tipps und Tricks und vor allem für die Verständlichkeit kompliziertes Wissen einfach darzustellen.

 

PD Dr. Georg Cachovan

Dr.Cachovan

Dr. G.Cachovan

1988–1994 Studium der Zahn
heilkunde, Universität Hamburg, 
Approbation als Zahnarzt

1993–1994 Academic Year
 University of Birmingham,
School of Dentistry, England

1995 Promotion Universität
 Hamburg, Fachbereich Medizin

1994–1998 Assistenzzahnarzt in freien Praxen

1998–2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und später Oberarzt in der Poliklinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Ursula Platzer)

Seit 1998 Lehrtätigkeit in der Poliklinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

2000 und 2004 Visiting Researcher, University of Otago, Dunedin, Neuseeland

2008 Bestellung zum Mitarbeiter mit Sonderaufgaben für Arzneimittel für das ZMK Zentrum, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

2008 Zertifizierter Prüfarzt (Klinische Forschung) am Clinical Trial Center North, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

2015 Zertifizierter Endodontologe, Curriculum am Philipp- Pfaff-Institut, Berlin

2016 Habilitation, Universität Hamburg, Fachbereich Medizin, und Erlangung der Venia Legendi für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Seit 2016 Dozententätigkeit an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Seit 2017 KOL Manager Oral Healthcare DACH / Scientific Affairs bei der Philips GmbH und Externer Oberarzt in der Poliklinik für Parodontologie, Präventive Zahnmedizin und Zahnerhaltung, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Dr. Thomas Beikler)

Mitgliedschaften in nationalen und internationalen wissenschaftlichen Fachgesellschaften:
 Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ), European Society of Endodontology (ESE), International Association of Dental Research (IADR), European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID) und im Arbeitskreis für die Weiterentwicklung der Lehre in der Zahnmedizin (AKWLZ)

Mitgliedschaften in nationalen und internationalen wissenschaftlichen Fachgesellschaften:
Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ), European Society of Endodontology (ESE), International Association of Dental Research (IADR), European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID) und im Arbeitskreis für die Weiterentwicklung der Lehre in der Zahnmedizin (AKWLZ)