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Fit werden in 4 Wochen – kannste vergessen

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Fit werden in 4 Wochen – kannste vergessen

Der Traum von der Bikinifigur

Wenn der Winter sich dem Ende zuneigt und das Wetter langsam wärmer wird, entsteht bei vielen Leuten ein Gedanke: Um in kurzer Kleidung und am Strand gut auszusehen, muss so schnell wie möglich eine „Bikinifigur“ her.

Häufig ist die Vorstellung der Traumfigur der meisten Menschen übereinstimmend. Auch wenn sich Frauen und Männer bei den Erwartungen an den Wunschkörper etwas unterscheiden, gilt bei den meisten: Der Winterspeck muss weg und stattdessen wird ein Sixpack oder generell mehr Muskelmasse angestrebt. In anderen Worten, das Ziel ist es, so schnell wie möglich „fit“ zu werden.


Nicht nur Urlauber und Figurbewusste setzen sich ein schnelles Abnehmen und Fit-werden als Ziel. Auch Sportler, die an Wettkämpfen teilnehmen, Läufer, die sich auf einen Marathon vorbereiten und Bodybuilder, die schnell in Top-Form kommen wollen, versuchen, innerhalb kürzester Zeit fit(ter) zu werden. 

Fit werden im Schnelldurchlauf – ist das möglich?

Auch wenn der Wunsch bei Vielen existiert, stellt sich die Frage, ob dieses Ziel tatsächlich in wenigen Wochen zu erreichen ist. 
Die Antwort ist, dass echte, andauernde körperliche Fitness nicht in wenigen Wochen zu erreichen ist. Diät-Plane, die über wenige Wochen die Kalorien reduzieren, führen häufig zum Jojo-Effekt und wer sich Hals über Kopf in eine neue Sportart stürzt, wird enttäuscht sein, wenn das Sixpack nach vier Wochen noch nicht sichtbar ist. Das liegt daran, dass sowohl das Abnehmen als auch Muskelwachstum mehr Zeit als ein paar Wochen brauchen. Wer langsam an die Sache herangeht und Fitness als einen Lebensstil sieht statt einer Crash-Diät zu folgen hat bessere Chancen auf langfristigen Erfolg und eine Bikinifigur, die das ganze Jahr über anhält.
Aber Kopf hoch: Nur weil das Endziel nicht in einem Monat erreicht werden kann, heißt das nicht, dass du in dieser Zeit keine Fortschritte machen kannst. Vier Wochen sind genügend Zeit, um mit einer neuen Sportart anzufangen und diese zur Gewohnheit zu machen oder um erste Veränderungen zu einer gesunden Ernährung zu machen. Auch dein Körper wird sich in diesen Wochen bereits verändern und du kannst erste Fortschritte sehen. Und auch deine Gesundheit wird es dir danken!

10 Dinge, die du tun kannst, um fit zu werden

Solltest du dich dafür entscheiden, Fitness zu einem Lebensstil zu machen, kannst du mit diesen 10 Dingen anfangen:

1. Klein anfangen – am Anfang ist die Motivation häufig groß, doch wer die Sache überstürzt und sich zum Beispiel vornimmt, jeden Tag mehrere Stunden Sport zu machen, gibt häufig nach den ersten motivierten Tagen auf. Daher ist es sinnvoller, mit kleinen Zielen anzufangen und sich langsam an den neuen Lebensstil heranzutasten. Wenn du dir vornimmst, jeden Tag 10 Minuten joggen zu gehen oder ein kurzes Home-Workout zu vollbringen, wirst du langfristig mehr Erfolg haben, als wenn du dich gleich bei einem teuren Fitnessstudio anmeldest.

2. Tu es! – wer Vorhaben wie die eigene Fitness immer wieder auf den nächsten Tag oder auf die nächste Woche verschiebt, wird das Ziel nie erreichen. Fang doch einfach jetzt an! Du musst nicht auf das neue Jahr oder auf den nächsten Montag warten, um loszulegen. 

3. Gewohnheiten bilden – sobald eine Aktivität zur Gewohnheit wird, braucht es keine Überwindung mehr und du benötigst weniger Motivation, um dich zum Sport aufzuraffen. Wie schafft man nun eine neue Gewohnheit? Dies ist einfacher als du denkst. Alles, was du dafür tun musst, ist den Sport regelmäßig in deinen Alltag einzubauen – am besten jeden Tag zur gleichen Zeit, zum Beispiel das Joggen im Park morgens gleich nach dem Aufstehen. Ganz automatisch fügt sich der Sport so nach ein paar Wochen in die Routine ein.

4. Ziele setzen – wer sich Ziele setzt, hat schon einmal den ersten Schritt getan, um diese zu erreichen. Mach dir eine Liste mit deinem Endziel sowie kleineren Zielen, die einfacher abzuhaken sind. Wenn du eines deiner Ziele erreicht hast, belohne dich mit etwas, dass du dir sonst nicht gönnst. Wenn die Belohnung dir dabei helfen kann, deine Ziele zu erreichen, ist das sogar noch besser. Zum Beispiel kannst du dir neue modische Sportkleidung kaufen, die dich motiviert, weiterhin Gas zu geben.

5. Zusammen machts mehr Spaß – Sport muss keine einsame Aktivität sein. Wenn du eine Person bist, die sich besser mit einem Workout-Buddy zum Sport motivieren kann, dann suche dir einen Freund oder ein Familienmitglied, welcher/welches ähnliche Ziele hat wie du. Gemeinsam kann der Gang zum Fitnessstudio viel mehr Freude bringen.

6. Gesunde Energiequellen – nicht nur die körperliche Betätigung trägt zur Fitness bei. Auch die Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der guten Gewohnheiten, die zu einem funktionstüchtigen Körper und guter Gesundheit führen. Um deinem Körper die beste Energie für den Sport und alle anderen täglichen Aktivitäten zu geben, solltest du möglichst viele unverarbeitete Lebensmittel zu dir nehmen. Achte außerdem darauf, genügend Wasser zu trinken. Dehydriert wird der Sport zur Qual für deinen Körper.

7. Der Weg, nicht das Ziel – Versuche, nicht nur den Blick auf das Ziel zu setzen, sondern auch den Weg zur Fitness zu genießen. Jeder Tag, an dem du etwas für deine körperliche Fitness tust und deine Ausdauer oder Kraft steigerst, ist ein positiver Schritt, der Spaß machen sollte.

8. Positive Gedanken – es ist schwierig, nicht aufzugeben, wenn du eine negative Einstellung hast und dich zu jeder kleinen Aktivität zwingen musst. Versuche bewusst, mehr positive Gedanken und eine generell positive Einstellung an den Tag zu legen und feuere dich selbst an, anstatt deinen Erfolg zu sabotieren.

9. Selbstliebe – Versuche, dich nicht auf die Makel, die du an deinem Körper siehst, zu konzentrieren und stattdessen dein Spiegelbild, so wie es ist, zu lieben. Werde fit, um dir selbst etwas Gutes zu tun, mehr Energie und Ausdauer zu haben und mehr Kraft um deinen Alltag zu meistern. Wer mit Hass in den Spiegel sieht, wird den Sport als Bestrafung empfinden und schneller aufgeben.

10. Dein Lieblingssport – finde eine Sportart, die dir gefällt, denn nur so wirst du auch noch in mehreren Jahren Interesse daran haben. Wenn dir Schwimmen zum Beispiel mehr zusagt als Laufen, dann entscheide dich für das Schwimmen anstatt dich zum Laufen zu quälen.

Image by StockSnap from Pixabay