CX Sport

Kopfhörer im Test – Der Sennheiser CX Sport

Kopfhörer im Test – Der Sennheiser CX Sport

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Nach doch inzwischen längerer Zeit testen wir für euch mal wieder einen Kopfhörer. Dieses Mal aus dem Hause Sennheiser. Es geht um den Sennheiser CX Sport, einen In-Ear Bluetooth Kopfhörer, der sich, wie der Name schon vermuten lässt, eher an eine sportliche Zielgruppe richtet.

Man könnte jetzt denken, alles schon da gewesen, bei inzwischen doch gefühlt unzähligen In-Ears  in den Auslagen der Anbieter sollte einen doch eigentlich nichts mehr überraschen. Wer sich mal mit dem Thema näher auseinander gesetzt hat, weiß aber, dass es unglaublich viele wirklich unbrauchbare Produkte auf dem Markt gibt. Das fängt natürlich beim Klang an, wo man an sich ja für den Komfort von Bluetooth schon bereit ist, Abstriche zu machen. Viel ärgerlicher sind Dinge wie unterbrochene Verbindungen und ein Kopfhörer, der sich partout nicht mit dem gewohnten Device verbinden lassen will. Ich kann euch schon mal vorweg sagen, daß ihr diese Probleme mit dem CX Sport nicht haben werdet. Via aptX und aptX LL Technik wird euch ein ohne Frage einwandfreier Empfang von eurem Endgerät garantiert. Zunächst mal natürlich laut Hersteller, aber ich kann euch versichern, ich wurde nicht enttäuscht.

Aber bevor wir hier jetzt zu viel vorwegnehmen, fangen wir mal von vorne an. Wir packen das gute Stück aus und nehmen es erst einmal in Augenschein. Es fällt sofort auf, dass sich die Remote und der Akku sich auf beide Seiten verteilen, das heißt, das Bedienungselement unter dem rechten Ohr und der Akku unter dem linken. Das mag zunächst ungewohnt anmuten, ist doch bei den meisten gängigen Geräten alles auf einer Seite untergebracht. Macht man sich aber kurz Gedanken darüber, was sich Sennheiser dabei gedacht hat, wird man schnell feststellen, dass dies hochgradig sinnvoll ist, denn beim Workout oder Laufen wird das Gewicht so auf beide Seiten verteilt und zieht nicht permanent eine Seite langsam aber sicher aus dem Ohr. Das nervt auf Dauer nämlich ungemein.

Der CX Sport kommt anders als sein weniger sportlicher Vorgänger CX 6.00 BT etwas farblicher daher. Natürlich ist das Gerät entsprechend nach der Ausrichtung schweiss- und spritzwasserresistent, was euch aber natürlich nicht dazu verleiten sollte, es nach dem Sport auch beim Duschen anzulassen. Das geht auf jeden Fall schief. Bei Sennheiser nennt man sie Ear Fins, das ist der Teil des Kopfhörers, den ihr in drei verschiedenen Größen eurer Ohrmuschel anpassen könnt, um eine rutschfreie und wackelfreie Nutzung zu garantieren. Dazu natürlich wie gewohnt die Ear Plugs, die selbstverständlich auch in drei Größen im Lieferumfang enthalten sind.

 

CX Sport

 

Aber testen wir das gute Stück nun endlich. Eingeschaltet, verbindet sich der Kopfhörer in wenigen Sekunden ungefragt mit dem iPhone und dem iPad. Zwei Geräte, die den Kopfhörer getrennt voneinander auch ansteuern können, das finde ich schon mal gut. Ein kleines Workout mit Liegestützen und Sit-ups zum Warmwerden können dem CX Sport schon mal nix, er sitzt bombenfest. Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Da es aber erstaunlicher Weise überhaupt nix zu meckern gibt, was ja eigentlich bei Bluetooth In-Ears schon fast reflexartig geschieht, wäre es fast unter den Tisch gefallen. Der Sound ist sagenhaft. Satter Sound, klar, die Bässe nicht übersteuert, bekommt man direkt Lust, rauszugehen und loszulaufen. Gesagt getan, wir nehmen uns eine kleine Runde vor, das Wetter spielt heute nicht mit, daher muss für den Test das Alibi-Ründchen ausreichend sein. Aber auch hier stellt der CX Sport unter Beweis, daß er für sportliche Betätigung jeder Art in jeden Fall geeignet ist. Nach einem kurzen Test kann ich jetzt schon sagen, definitiv ein gelungener Wurf, ich bin in jedem Fall mehr als zufrieden. Und das will was heißen, denn ich kann mit diversen Produkten aus dem Segment schon zahlreiche Fehlgriffe auf meinen Konto verbuchen. Wichtig zu erwähnen wäre auch die großzügige Akkulaufzeit von 6 Stunden, die auch einen längeren Trip auf dem Rad mit durchgängiger musikalischer Unterhaltung gewährleisten sollte. Die Schnellladefunktion gibt einem mit 10 Minuten Ladungszeit eine ganze weitere Stunde Musik auf die Ohren.

Was man natürlich nicht unterschlagen sollte, ist die Tatsache, daß jeder, der grundsätzlich mit dem Sound von In-Ears nicht zufriedenzustellen ist, auch hier mit Sicherheit etwas zu meckern finden wird. Aber für die, die sportlich aktiv sind und dabei nicht auf ihre Lieblings-Playlists verzichten wollen, kann man hier ganz klar eine Empfehlung aussprechen. Und für die ist er ja schließlich gemacht. UVP liegt bei 129 Euro, was schon eher im höherpreisigen Segment anzusiedeln ist, wie ich aber gesehen habe, ist er bei zahlreichen Händlern schon für etwas mehr als 100 Euro zu haben. Kein Schnäppchen, aber sein Geld wert.