beautiful woman in spa salon getting massage

Massage gefällig? Wir stellen euch die bekanntesten Techniken vor

Massage gefällig? Wir stellen euch die bekanntesten Techniken vor

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Rhetorische Frage gleich zu Beginn? Wer wird gerne massiert? Ich würde behaupten jeder.

Zum entspannen ist die Massage wohl das Angenehmste, was einem passieren kann. Wenn man sich aber mal umschaut, welche Arten von Massage es so gibt, muss man sich zwangsläufig die Frage stellen, welche für einen selbst wohl die beste ist.

Klar, man könnte jetzt auch sagen, ich nehme mir einfach mal die 10 bekanntesten Massagetechniken, suche mir einen Anbieter mit einem guten Ruf in meiner Nähe, probiere alle durch und bin danach schlauer. Aber um ehrlich zu sein ist diese Art des Filterns sowohl sehr zeit- als auch kostenintensiv, kostet doch allein eine qualitativ hochwertige Behandlung durchaus zwischen 50 und 80 Euro.

Nein, das macht keinen Sinn. Aus diesem Grund haben wir für euch hier an dieser Stelle mal die gängigsten Techniken aufgelistet und beschrieben, wir hoffen, dass es euch bei der Wahl nach der richtigen Massage eine Hilfe sein wird.

Welche Massage ist die richtige für mich?

Die Massage als solche ist, soweit wir das heute wissen schon mehrere Tausend Jahre alt. Kein Wunder, gilt sie doch als die erste Form eines Heilmittels überhaupt. Wer genau sie als erster beschrieb, ist nicht überliefert, aber man vermutet heute den Ursprung in den frühen Hochkulturen im Osten Afrikas sowie im nahen Osten und Asien (Ägypten, Persien und China). In Verbindung mit ätherischen Ölen und Kräutern taucht sie auch schon ähnlich früh in Lehren des Ayurveda auf. Man sieht also, dass der Mensch sich schon sehr früh bestimmter Techniken bediente, um körperliche Schmerzen zu lindern.Die

Die Klassische Massage

Die Klassische Massage ist wahrscheinlich die bekannteste oder auch die am weitverbreitetste Technik. Sie hat den Beinamen die ’schwedische‘, was drauf zurückzuführen ist, dass sie von dem Schweden Pehr Henrik Ling erfunden wurde. Seine Ansätze finden sich heute noch in Griffen und Techniken wieder.

Bei der Anwendung geht es in der Hauptsache um 4 Techniken, die nacheinander vollzogen werden sollten. Das Streichen, Kneten, Reiben sowie das Klopfen bzw. Klatschen.  Später kam dann auch noch die Technik der Vibration hinzu. Aber der Reihe nach.

Streichung (Effleurage)

Der Masseur nimmt Kontakt zum Körper des zu Behandelnden auf und erspürt Knoten und Verspannungen. Dieser Teil wird meist als der Angenehmste wahrgenommen.

Knetung (Petrissage)

Wie der Name schon vermuten lässt, geht es in diesem Teil der Massage schon eher ans Eingemachte. Die Muskeln, in denen vornehmlich Verspannungen lokalisiert wurden, werden gegeneinander geschoben und dabei gedehnt. Diese Form dient neben der verspannungslösenden Wirkweise auch zur Förderung der Durchblutung.

Klopfen/Klatschen (Tapotement)

Durch das Klopfen bzw. Klatschen auf den Muskel wird die Durchblutung gefördert. Außerdem verändert es den Tonus der Muskulatur. Ein Schlagen bzw. Klopfen mit der Handkante entlang der Wirbelsäule hat eine Streckung der Wirbelsäule zur Folge.

Vibration

Diese Technik wird gerade dann angewendet, wenn es darum geht tiefsitzende Muskeln zu entspannen. Die Vibration hat darüber hinaus eine Krampflösende Wirkung.

Man kann sagen, dass die klassische Massage sich im wesentlichen von fernöstlichen Techniken unterscheidet, insofern der körperliche Aspekt und das lindern von konkreten muskulären Verspannungen und Schmerzen im Vordergrund steht. während es beispielsweise bei Shiatsu oder Akupressur um die ‚Wiederherstellung des Energiegleichgewichts geht.

Als empfehlenswert ist die klassische Massage bei folgenden Symptomen.

  • Rückenschmerzen
  • Rheumatische Beschwerden
  • Kopfschmerzen (bedingt durch Kopf- und Nackenverspannugen)
  • verspannte oder verhärtete Muskulatur nach sportlichen Anstrengungen

Des Weiteren trägt die klassische Massage bei zu

  • Entspannung und allgemeiner Lockerung
  • Allgemeine Verbesserung der Durchblutung

Unter der klassischen Massage kann man auch noch die Sportmassage eingliedern. Sie beruft sich im Wesentlich auf die Technik der klassischen Massage, wird allerdings mit einem weitaus höheren Kraftaufwand durchgeführt. Sie dient der Regeneration sowie der Vorbeugung von Verletzungen durch Dehnung und Stimulation bestimmter, belasteter Muskelregionen.