Philips Sonicare – DiamondClean Black Edition HX9359/89 – Testbericht

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Philips Sonicare – DiamondClean Black Edition HX9359/89 – Testbericht

Angeregt durch unser ThemenSpecial „Ausdauersport und Mundgesundheit“ mit ausführlichem Interview des Spezialisten Priv.-Doz. Dr. med. dent. Georg Cachovan, darauf folgende Userkommentare und Anfragen an unsere Redaktion, entschieden wir uns, die Schallzahnbürste Philips Sonicare – DiamondClean Black Edition HX9359/89 ausführlich zu testen.

1. Die Versprechen des Herstellers im Vergleich zu einer Handzahnbürste:

Gesünderes Zahnfleisch in nur 2 Wochen und zehn Mal mehr Plaqueentfernung – Für ein weißeres, gesünderes Lächeln!

Die Aussagen sind ein wenig differenzierter zu betrachten: Grundsätzlich soll die Schallzahnbürste sieben Mal mehr Plaque entfernen, nutzt man jedoch einen sogenannten AdaptiveClean-Bürstenkopf (wir haben den Premium Plaque C3 (ehemals AdaptiveClean) aufgesteckt) sollen es zehn Mal sein. Weißere Zähne sollen lt. Detailbeschreibung innerhalb von sieben Tagen zu erzielen sein, auf der Verpackung steht jedoch zwei Wochen.

Wir halten uns innerhalb unseres Tests an die Vorgaben von Philips, putzen zweimal täglich, jeweils zwei Minuten (entspricht dem Clean-Putzprogramm).

2. Technologie und Putzprogramme:

Die Schalltechnologie erzeugt bis zu 62.000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute. Der Schwingradius des Bürstenkopfes löst eine dynamische Flüssigkeitsströmung aus. Beides soll eine sanfte und gleichzeitig gründliche Reinigung der Zähne (vor allem Plaque), der Zahnzwischenräume und des Zahnfleisches bewirken.

Es gibt fünf verschiedene Putzprogramme, die im Einzelnen folgende Bedürfnisse bedienen:

Pos. 1: Clean – für eine allgemein gute Putzleistung,

Pos. 2: White – für die Entfernung oberflächlicher Verfärbungen,

Pos. 3: Sensitive – für empfindliche Zähne und Zahnfleisch,

Pos. 4: Gum Care – stimuliert und massiert das Zahnfleisch und

Pos. 5: Deep Clean – reinigt besonders gründlich, wg. des extra langen Drei-Minuten-Putzprogramms.

3. Inbetriebnahme und Erstbenutzung:

Auspacken, Aufladen und los geht’s. Alles ist selbsterklärend, intuitiv bedienbar und einfach.

Ich drücke die Zahnpasta auf die Bürste und wähle mein gewünschtes Putzprogramm. Bis ich es gefunden habe, hat es die Zahnpasta, dank der Vibrationen, bereits ins Waschbecken geschleudert.

Im zweiten Versuch schalte ich die bereits im Mund steckende Bürste an und spüre sofort das mächtig Arbeit verrichtet wird. Die Zahncreme schäumt innerhalb von Sekunden und verteilt sich gleichmäßig in der gesamten Mundhöhle. Den Druck auf die Zähne verringere ich stetig, bis sie nur noch leicht aufliegt. Das Zahnfleisch wird dadurch mechanisch kaum belastet, was ich als sehr angenehm empfinde. Durch den eingebauten Timer (geviertelte Putzdauer) ist es ein Kinderspiel, die einzelnen Mundbereich gleichmäßig zu reinigen.

Das Wählen der 5 unterschiedlichen Putzprogramme ist grundsätzlich einfach. Man drückt einfach solange auf den einzig vorhandenen Bedienknopf, bis das gewünschte Programm ausgewählt ist. Leider „vergisst“ die Zahnbürste das letzte verwendete Programm, so dass man immer wieder neu wählen muss. Da das Vibrieren des Bürstenkopfes so stark ist, fällt die Zahnpasta beim Wählen des Programmes herunter. Wenn die Bürste bereits im Mund steckt ist die Auswahl schwierig, da die Sicht auf die Programmanzeige versperrt ist. Am einfachsten ist es wenn man sich merkt an welcher Stelle sich das persönliche Putzprogramm befindet, so dass man mitzählen kann.

Die Vibrationen sind für mich angenehm, kitzeln das Zahnfleisch, Ober- und Unterkiefer. Ich habe das Gefühl, dass die Bürste mühelos in alle Ecken meiner Mundhöhle vordringt und auch kleinste Speisereste löst.

Bereits nach viermaligem Einsatz der Zahnbürste hatte ich den Eindruck, dass meine Zähne weißer geworden sind. Das Sauberkeitsempfinden ist deutlich größer als bei meiner Handzahnbürste.

4. Erfahrungen nach zwei Wochen und Fazit:

Nach einer Woche waren meine Zähne deutlich weißer, nach zwei Wochen glänzten sie sogar ein wenig. Nicht so extrem wie nach einer professionellen Zahnreinigung inkl. Politur beim Zahnarzt, aber deutlich sichtbar. Mein Eindruck trügte mich nicht, da ich nach den 14 Tagen mehrfach darauf angesprochen wurde.

Fazit: Die Zahnbürste hält was sie verspricht, die Plaque wird deutlich reduziert und die Zähne werden weißer.

Die Vor- und Nachuntersuchung innerhalb von 4 Wochen bei meinem Zahnarzt unterstreichen den Eindruck, mein Zahnfleisch ist kräftiger und gesünder.

Exkurs:

Die aufsteckbaren Zahnbürsten sind sehr teuer. Unsere Testbestellung nach kurzer Recherche ergab einen Preis von über 8€ inkl. Liefergebühr pro Zahnbürste. Sie sollen 3 Monate halten und sind – auch im Abo zu erstehen. Etwas unglücklich ist, dass man diese farblich nicht unterscheiden kann, was sehr praktisch wäre, wenn man sich ein Handstück teilt.

Zusammenfassung:

Positiv:

– exzellente Zahn- und Zahnfleischreinigung

– sehr gute Mundhygiene

– Kräftigung des Zahnfleisches

– weniger Plaque

– weißere Zähne

– einfache Anwendung und hervorragender Komfort auch auf Reisen

Negativ:

– Auswahl des Putzprogramms

– hoher Preis des Gerätes und der Aufsteckbürsten

Fakten in Kürze:

  • Schalltechnologie mit bis zu 62.000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute
  • PremiumPlaque Bürstenkopf: Entfernt bis zu zehn Mal mehr Plaque an schwer zugänglichen Stellen und reinigt das Zahnfleisch zwei Mal gründlicher
  • 5 Putzprogramme: Clean, White, Sensitive, Gum Care und Deep Clean (extra-langes 3-Minuten-Putzprogramm)
  • Ladeglas für zuhause
  • Reiseetui inkl. USB-Kabel
  • Zwei-Minuten-Timer, Vier-Quadranten-Timer, Ladeanzeige, Easy-Start-Funktion
  • Starker Lithium-Ionen-Akku für bis zu drei Wochen Akkulaufzeit

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