Galaxy Watch Active

Testbericht Samsung Galaxy Watch Active

Galaxy Watch Active

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Vor Kurzem hatten wir euch die Samsung Galaxy Watch Active ja schon kurz vorgestellt und dazu aufgerufen, sich für ein Testing zu bewerben. Aus den zahlreichen Bewerbern haben wir haben per Losverfahren 4 sportlich-aktive Menschen aus ganz Deutschland ausgewählt, um die Uhr mal auf Herz und Nieren zu testen. Es ist im Übrigen reiner Zufall, dass es 3 Frauen und nur ein Mann geworden sind.

Im Folgenden könnt ihr euch die Berichte anschauen.

Kawe K.

Erster Eindruck

Ich hatte bisher die Samsung Gear Fit Pro und war gespannt, ob die Galaxy Watch Active mich überzeugen kann. Die Uhr kam ordentlich verpackt und aufgeladen, so dass ich diese direkt austesten konnte.

Galaxy Active Watch

Die Uhr sitzt gut am Handgelenk und ist nicht auffällig groß. Auch vom Gewicht her fällt sie überhaupt nicht auf. Das Kautschuk-Uhrenband ist Geschmackssache, jedoch gut verarbeitet und angenehm zu tragen.

Alltagstauglichkeit

Das Koppeln mit meinem Samsung S10 über die Gear App lief reibungslos. Auch neue Updates für die Uhr werden über die App recht schnell installiert.

Man kann wie bei anderen Smartwatches viele unterschiedliche Einstellungen vornehmen. Ich lasse mich z.B. während der Arbeit gerne daran erinnern, dass ich mich doch wieder mal etwas bewegen soll. Hier wird jedoch immer standardmäßig die Torsodrehung angeboten, was manchmal nervt. Es gibt noch ein paar alternative Übungen, die man auswählen kann, jedoch nicht mehr.

Galaxy Active Watch

 

Alle weiteren Funktionen, die man auch sonst kennt wie bspw. Pulsmessung, Schrittzähler, das Erkennen von Workouts, etc. erledigt die Uhr ziemlich zuverlässig. Was auch wie bisher gut funktioniert, ist das Tracken von Schwimmbahnen.

Es lassen sich auch gut per Einstellungen Handy-Benachrichtigungen anzeigen. Dafür ist es notwendig, dass die Galaxy Watch Active via Bluetooth permanent mit dem Handy verbunden ist. Den Akkuverbrauch beeinflusst das nur in geringfügigem Maße, somit eine nützliche Funktion für den Alltagsgebrauch.

Eine besonders interessante Funktion ist das Schlaftracking. Was mir bei der Galaxy Watch Active besonders gefällt, ist die Darstellung der Schlafanalyse. Durch die hohe Qualität des Displays werden die Werte auch bei Sonneneinstrahlung gut und übersichtlich dargestellt. Zudem reagiert das Display extrem schnell auf Wischbewegungen.

Galaxy Active Watch

Ein großes Plus für mich ist das induktive Laden. Ich kann die Uhr einfach über die Rückseite meines Samsung S10 kabellos laden. Was ein enormer Vorteil ist, da ich nicht alle Ladegeräte immer bei mir haben muss.

Was auch super schnell klappt, ist die Verbindung zwischen Uhr und den Samsung Galaxy Buds. So kann ich beim Fitnesstraining das Handy im Spind lassen, da auch Spotify auf der Uhr läuft und man dank dem internen Speicher der Uhr seine Playlist offline hören kann.

Fazit

Im Vergleich zu meinem bisherigen Gear Fit 2 Pro würde ich die Galaxy Watch Active vorziehen, da ich neben den Fitnessfunktionen die Optik und Funktionalität einer richtigen Uhr habe und auch weitere Apps ausführen kann.

 

Claudia Z.

Erster Eindruck

Das schlichte Design der neuen Galaxy Watch Active hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Im Gegensatz zu manch anderer Sportuhr ist sie etwas kleiner, leichter und wirkt insgesamt eleganter. Für schmale Frauenhandgelenke ist sie sehr geeignet. Die Uhr schmiegt sich am Handgelenk an und rutscht beim Sport nicht hin und her. Das Display ist sehr scharf und hat brillante Farben. Es lässt sich bei allen Lichtverhältnissen sehr gut ablesen und bedienen.

Galaxy Active Watch

Alltagstauglichkeit

Das Menü ist zunächst erstmal gewöhnungsbedürftig. Man braucht anfänglich etwas Geduld, bis alle Einstellungen passen. Hat man sich aber zurechtgefunden, lässt sich die Uhr leicht bedienen. Wichtig war für mich, dass die Uhr meine sportlichen Aktivitäten auf Strava laden kann. Hierfür muss man sich die Strava-App auf die Uhr laden. Leider fehlt bei der App die Schwimmfunktion, was bei der Strava-App, die ich auf dem Handy habe nicht der Fall ist. Meine Schwimmeinheiten habe ich deshalb über die normal Schwimmfunktion laufen lassen. Die Bahnen werden genau gezählt, solange die Arme in Bewegung sind. Wenn man allerdings nur mit den Beinen schwimmt, zeichnet die Uhr nichts auf. Das ist aber bei anderen Herstellern auch der Fall.

Die Akkulaufzeit ist für längere Radausfahrten etwas zu kurz. Nach ca. 4,5 Stunden ist der Akku bereits schwach. Dafür ist er wiederum sehr schnell aufgeladen. Verwendet man die Uhr im normalen Alltag hält der Akku bis zu zwei Tage.

Super ist die Home-Taste, die man mit seiner LieblingsApp belegen kann. In meinem Fall habe ich sie mit Strava belegt, so dass ich einen schnellen Zugriff auf die App habe ohne lange im Menü zu suchen.

Es dauert manchmal zu lange bis das GPS-Signal bereit ist, aber dann funktioniert es einwandfrei. Die Aufzeichnungen waren bisher alle lückenlos und ziemlich genau.

Die Synchronisation der Laufdaten dauert in der Regel länger als die Synchronisation der Raddaten. Warum das so ist habe ich noch nicht rausgefunden.

Fazit

Insgesamt bin ich mit der Galaxy Watch Active zufrieden, auch wenn ich nicht alle Funktionen nutze, da ich sie hauptsächlich als Sportgerät nutze.

Die Galaxy Watch Active ist eine Uhr, die man auch im Alltag tragen kann ohne dass man gleich wie ein Sportnerd aussieht.

 

Petra S.

Erster Eindruck:

Ich habe die Galaxy Watch Active ausgepackt und mein erster Gedanke war: Juhu, sogar die Farbe, die ich mir insgeheim gewünscht habe. Ich habe die grüne Uhr bekommen, wobei es sich hier eher um Petrol handelt. Kein langweiliges Schwarz, Weiß oder Grau, kein kitschiges Rosa – die Farbe ist einfach schön. Und beim ersten Einschalten wurde ich sogar von der Uhr begrüßt. 

Der zweite Gedanke war, endlich eine Watch, die nicht so riesig daherkommt und auch an einem zierlichen Frauen-Handgelenk eine richtig gute Figur macht und sehr angenehm zu tragen ist.

Die Uhr kam mit zwei unterschiedlich langen Armbändern (welche mir beide passen) und einem Ladegerät.

 

Alltagstauglichkeit

Für mich stellte die Einrichtung der Uhr überhaupt kein Problem dar. Man muss sich natürlich etwas Zeit nehmen, um alle Funktionen zu erkunden und sämtliche Einstellungen richtig vorzunehmen. Wenn doch mal etwas gar nicht funktionieren will, gibt es in der App ein Handbuch, welches einem dann auf die Sprünge hilft.

Ich nutze nun, nachdem alles zu meiner Zufriedenheit eingerichtet ist, die Uhr in Zusammenhang mit Strava hauptsächlich zum Laufen. Hier macht sie, was sie soll. Die Strecken, Zeiten und weitere Details werden – aus meiner Sicht korrekt – aufgezeichnet und mit SamsungHealt synchronisiert (unklar ist mir jedoch, warum die Synchronisation immer erst am darauf folgenden Tag erfolgt).

Galaxy Watch Active

Die automatisch gestarteten Aufzeichnungen sind dagegen ziemlich ungenau, was mich aber nicht wirklich stört, da ich jede relevante Aktivität sowieso manuell starte und stoppe und wenn die Uhr zusätzlich noch Aktivitäten erkennt (meist, wenn ich längere Zeit zügig gehe), dann betrachte ich dies als kleine Zugabe.

Anfangs hatte ich ein wenig Probleme beim Beenden (also Stoppen) der Aktivitäten da die Symbole auf der Uhr relativ klein angeordnet sind. Da wurde dann auch schon mal die eine oder andere Aktivität gelöscht, statt sie zu speichern. Inzwischen habe ich mich aber daran gewöhnt und weiß, worauf ich tippen muss.

Da ich die Uhr Tag und Nacht trage (sie zeichnet ja schließlich auch meine Schlafphasen auf und erinnert mich im Büro daran, wenn es Zeit wird, sich mal wieder zu bewegen), habe ich mir einige Armbänder dazu bestellt, welche die Galaxy Watch Active ganz schnell auch mal in eine elegante Uhr verwandeln. Hierzu noch eines der zahlreichen tollen Ziffernblätter eingestellt, und man erkennt kaum noch, dass es sich um eine Sportuhr handelt.

Es gefällt mir, dass man Zifferblätter auch mit eigenen Fotos designen kann, ich habe dies auch schon mit meinen Lieblingsfotos getan. Allerdings habe ich dann zwar eine schöne Fotogalerie, aber als Uhr ist das Ganze dann nicht zu gebrauchen, weil die Schrift, egal ob groß oder klein eingestellt, in den Fotos untergeht. Vielleicht kann da künftig noch etwas dran gefeilt werden. 

Mit der entsprechenden App und dem Smartphone kann man die Uhr sogar als Überwachungskamera benutzen – einfach genial.

Auch habe ich mir gleich meine Lieblingsmusik auf die Uhr geladen und spiele diese beim Laufen über meine Bluetooth-Kopfhörer ab. Auch dies funktioniert sehr zuverlässig und bisher hatte ich noch keine Probleme mit der Verbindung.

Meine Galaxy Watch Active zeigt mir alle eingehenden Nachrichten und Anrufe an und wenn ich das will, kann ich sogar über die Uhr Nachrichten beantworten (das wollte ich aber bisher noch nicht – ist mir übers Handy dann doch bequemer).

Die Akkuleistung der Uhr ist wie erwartet. In der Anfangsphase habe ich natürlich sehr viel „herumgespielt“ und probiert. Das geht selbstverständlich auf den Akku. Jetzt lege ich die Uhr täglich einmal aufs Ladegerät. Das Aufladen geschieht recht zügig und ich kann damit leben. 

Fazit

Ich bin sehr zufrieden mit der Galaxy Watch Active und würde sie – trotz der klitzekleinen genannten Beanstandungen – jedem weiterempfehlen, der eine zuverlässige, multifunktionale und trotzdem dezent aussehende Watch für unzählige Sportarten sucht. Ich hoffe, dass ich noch lange Zeit Freude an dieser Uhr haben werde. Nochmals vielen, vielen Dank, dass ich diese Uhr testen durfte.  

 

Meike K.

Eindruck

Das optische Erscheinungsbild und Design der Galaxy Watch Active gefällt mir sehr gut.

Sie ist leicht nicht zu groß und es gibt viele lustige Varianten sich die Uhr nach seinem eigenen Geschmack zu gestalten.  Das Display ist gut leserlich und hat super schöne Farben.

Alltagstagstauglichkeit

Das Menü war für mich erst einmal eine Umstellung,  da ich sonst mit Garmin vertraut bin und damit meinen Sport aufzeichne. Hat man sich erstmal zurecht gefunden, klappt alles sehr einfach.

Wichtig war für mich, dass diese Uhr auch mit Strava kompatibel ist, da ich meine gesamten Sportaktivitäten dort hoch lade.  Hierfür musste ich mir die Strava App downloaden und auch über diese App habe ich dann meinen Sport betrieben und aufgezeichnet.

Die  Akkulaufzeit  bei meinen Radausfahrten war  leider immer zu kurz.  Nach ca. 4 Stunden radeln ist der Akku leer und die Uhr geht aus und speichert auch nicht die Aktivität bis dahin. Die Aktivität ist dann automatisch gelöscht. Im Aufladen ist die Uhr sehr schnell.

Was das Laufen anbelangt, hat alles reibungslos funktioniert und aufgezeichnet. Leider dauert es sehr lange bis die Uhr erstmal GPS gefunden hat.

Verwendet man die Uhr im täglichen Gebrauch ohne Sport hält der Akku zwei Tage.

Fazit

Insgesamt bin ich mit der Uhr sehr zufrieden, kann Sie aber leider nicht für meine Radeinheiten benutzen.

 

 

Wie uns scheint, kam die Uhr bis auf ein paar wenige Kleinigkeiten bei unseren Testern gut an. Wenn euer Interesse geweckt ist, könnt ihr euch auf der Samsung Seite weitere Informationen einholen und/oder sie gleich kaufen.

 

Titelbild: Samsung

Fotos: privat