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Warum die richtige Sportkleidung so wichtig ist

Warum die richtige Sportkleidung so wichtig ist

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Joggen, Yoga oder Kraftsport – ganz gleich, welche Sportart man ausübt, die Kleidung muss dazu passen. Bei einigen Sportarten ist locker sitzende Bekleidung sinnvoll, andere wiederum verlangen Kleidung, die körpernah sitzt. Weiterhin sind die Materialeigenschaften von funktionaler Sportkleidung wichtig. Worauf sollte man beim Kauf von Sportkleidung also achten?

Dass Profis geeignete Sportbekleidung tragen, ist nur logisch. Doch lohnt es sich auch für Hobbysportler, in gute Trainingskleidung zu investieren, oder reichen Baumwollshirt, Jogginghose und Sneaker aus? Die Antwort ist eindeutig: Es lohnt sich! Gerade untrainierte Anfänger haben nämlich ein hohes Verletzungsrisiko. Gute Sportbekleidung stützt und schützt empfindliche Stellen und senkt damit die Verletzungsgefahr.

Sitz der Kleidung

Jeder sollte die Sportkleidung tragen, in der er sich wohlfühlt. Tops, die bei jeder Bewegung nach oben rutschen, oder Hosen, die kneifen, lenken allerdings vom Training ab. Gute und schöne Sportkleidung findet man mittlerweile fast überall. Sogar bekannte Modeketten führen mittlerweile dank des Athleisure-Trends ein breites Sortiment an Trainingsbekleidung.

Allerdings finden vor allem Sportlerinnen bei den großen Modeketten nur Kleidung in den Standardgrößen. Frauen, die überdurchschnittlich groß sind, haben deshalb oft Probleme, passende Kleidung zu finden. Insbesondere Shorts und Tops fallen oft viel zu kurz aus, was beim Training erheblich stören kann. Um maximale Trainingseffekte zu erzielen, muss Sportkleidung wie angegossen sitzen. Deshalb sollten sich große Frauen in Shops umschauen, die sich auf große Größen spezialisiert haben – beispielsweise gibt es im Onlineshop-Sortiment von Long Tall Sally nicht nur Alltags-, sondern auch Sportbekleidung.

Enge oder weite Sportbekleidung?

Für Sportarten wie Yoga, Pilates oder Gymnastik sind zum Beispiel körpernah geschnittene Leggings und Tops empfehlenswert – weite Kleidung ist hingegen ungeeignet, da man sich beim Ausführen der Positionen oder Figuren schnell verheddern kann. Daher ist es wichtig, dass die Kleidung möglichst eng am Körper anliegt und nicht verrutscht. Außerdem kann man im Spiegel besser seine Haltung kontrollieren, wenn der Körper nicht unter weiter Kleidung versteckt ist.

Ob man beim Joggen lieber enge oder weite Kleidung trägt, ist Geschmackssache. Den einen stört es, wenn man beim Laufen die Bewegung der Hosenbeine merkt, den anderen nicht. Allerdings besteht immer das Risiko, dass der Stoff unangenehm auf der Haut scheuert. Für ausreichend Bewegungsfreiheit beim Krafttraining eignen sich wiederum weit geschnittene, kurzärmlige Oberteile.

Funktionskleidung ist ein Muss

Neben der richtigen Passform spielt auch das Material eine Rolle. Denn Sportkleidung soll gewährleisten, dass der Körper weder überhitzt noch auskühlt. Bei körperlicher Anstrengung heizt sich der Organismus auf, die Folge: Wir schwitzen. Verschwitzte Kleidung fühlt sich unangenehm auf der Haut an, zudem können Gerüche entstehen. Zwar riecht Baumwolle nicht so schnell, allerdings wärmt sie nicht und trocknet nur langsam. Deshalb ist es besser, Sportbekleidung aus atmungsaktiven Kunstfasern wie Acryl, Polyamid, Polyester oder Polypropylen zu wählen, die den Schweiß von der Haut weg transportieren und die Körperwärme speichern. Das verhindert, dass der Körper auskühlt, was wiederum das Verletzungsrisiko senkt.

Ganz gleich also, ob Anfänger oder Profisportler – die richtige Kleidung ist ein Muss, um den gewünschten Trainingseffekt zu erreichen und das Verletzungsrisiko zu minimieren.

 

Quelle: Pixabay