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Wie fange ich mit Triathlon an?

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Triathlon ist eine Sportart, welche Schwimmen, Radfahren und Laufen kombiniert. Der erste Wettkampf fand 1974, in Kalifornien in San Diego, statt. Es gab nur 46 Teilnehmer, welche eine Strecke von zehn Kilometern liefen, acht wurden Rad gefahren und 500 Meter geschwommen. Von da an breitete er sich aus und wurde auf der ganzen Welt populär.

Die Vorbereitung

Zunächst muss man sich, entsprechend seinem Niveau, vorbereiten. Läuft man schon in der Freizeit etwas, dann kann man sich auf ungefähr einen Monat Vorbereitungszeit einstellen, bis man den ersten erfolgreich absolvieren kann. Lange Distanzen sind nur für Sportler geeignet, welche schon jahrelang bis zu 14 Stunden pro Woche trainieren.
Wenn man sich dazu entscheidet, dann kann man sich in diversen Vereinen erkundigen und praktische, hilfsreiche Tipps einholen. Ebenso gibt es in den Vereinen Gruppen, die zusammen Schwimmen oder Radfahren üben. Diesen kann man sich ebenso nach Absprache anschließen. Ist man einem Verein beigetreten, so hat man automatisch bei den Wettbewerben einen Startpass- meldet man sich hingegen privat an, so muss man sich eine Tageslizenz kaufen.

Die Ausrüstung

Die erste Disziplin ist zwar die Kürzeste jedoch nicht zu unterschätzen. Zum Schwimmen benötigt man hauptsächlich Neoprenanzüge. Diese sind sogar bei einer Wassertemperatur unter 16 Grad ein Muss. Doch sie dienen nicht nur als Schutz vor Kälte- sie machen einen auch schneller. Das Material sorgt dafür, dass die Hüften nicht so stark absinken und dass der Wasserwiderstand reduziert wird. Hier sollte man mit starken Preisunterschieden rechnen: Einsteiger-Ausrüstung kostet wesentlich weniger als eine Profi-Ausrüstung. Will man sich ein Einsteiger-Modell zulegen, sollte man mit Kosten von rund 300 Euro rechnen. Wer jedoch nur das Beste haben will, muss mit Preisen ab 1.000 Euro rechnen. Zu guter Letzt sollte man sich auch eine Schwimmbrille besorgen.


Die zweite Disziplin ist auch die teuerste. Anfangs genügt noch das Alltagsrad- will man jedoch systematisch und gezielt trainieren, sollte man sich ein Rennrad zulegen. Anfänger kaufen meistens ein etwas günstigeres Modell mit Aluminium-Rahmen von Shimano oder Campagnolo. Shimano bietet auch preiswerte Gruppensets an- von Bremsen und Kassetten bis hin zu Kurbelarmen und Bremshebeln. Diese Räder beginnen bei ungefähr 2.000 Euro aufwärts. Jedoch gibt es auch Einsteigermodelle mit Carbonrahmen. Dieses ist sehr beliebt weil es leichter als Aluuminium ist und somit aerodynamisch optimierter ist. Ebenso wichtig ist es die richtige Rahmengröße auzuwählen: Man kann bei den Händlern eine Testfahrt machen und das somit sofort herausfinden. Weiters sollte man auch auf die Größen Stack und Reach achten. Stack bezeichnet dabei den Höhenunterschied von der Mitte des Tretlagers bis zur Oberkante des Lenkers und Reach ist die horizontale Distanz. Desto geringer der Unterschied desto gestreckter ist die Position beim Fahren. Wichtig ist auch einen passenden Helm zu kaufen- die Modelle beginnen bei 100 Euro und gehen bis zu mehreren hundert Euros. Man sollte beim Kauf auf gute Belüftung und einen sicheren Halt achten. Ebenso wichtig sind die Schuhe für das Rennrad. Man sollte sich unbedingt beraten lassen und sich etwaige Tipps von Besitzern eines Rennrades einholen.


Für die dritte und letzte Disziplin sind die Triathlonschuhe wohl das wichtigste Equipment. Da man in der Wechselzone schnell sein sollte, um mithalten zu können, wurden Schuhe mit sogenannten BOA-Drehverschlüssen hergestellt. Diese vereinfachen das Schnürsystem der Rennschuhe, indem einfach ein Drehverschluss benutzt wird. Es gibt aber auch Modelle mit Schnürsenkeln, wenn das mit dem Drehverschluss nicht dem Geschmack entspricht. 

Der Beginn des Training

Vor dem Training sollte man einen Arzt aufsuchen und sicherstellen, dass man gesundheitlich intakt ist und auch keinerlei Probleme mit dem Herzen hat. Denn das Risiko eines Herzinfarktes ist während des Trainings erhöht.
Das Joggen in der Freizeit hilft beim Beginn des Trainings, um mit der Sprint-Distanz als Übung zu beginnen, da man ja schon gute Ausdauer besitzt. Ebenso sollte man sich einen Plan erstellen, wann man Joggen gehen will. Ratschläge hierzu kann man sich wiederum in den Vereinen holen oder auch in diversen Zeitschriften nachlesen. 


Für das Schwimmtraining trainiert man am Besten im Schwimmbad. Zum Beginn eignen sich Sculling- Übungen um sich mit der Umgebung und dem Wasser vertraut zu machen. Die größten Probleme haben Anfänger mit dem Luftholen im Wasser. Daher sollte man sich ausgiebig mit der Atmung beschäftigen. Weitere wichtige Trainingsfaktoren sind der Armzug, der für das Vorankommen sorgt, der Beinschlag, der ebenso dazu beiträgt und last but not least: sich an diverse Wassertemperaturen gewöhnen.


Für das Radfahren sollte man sich beim Verein über gute Übungsstrecken informieren. Man sollte alle möglichen Hügel und Abfahrten fahren um sich bei jeder Lage auf dem Rad völlig sic

her zu sein. Kommt es dann zum Training gilt es, genug Wasser und Energievorräte einzupacken um unterwegs nicht müde zu werden.
Für das Laufen ist zunächst wichtig die richtigen Schuhe zu haben. Der zweite wichtige Punkt ist das Seitenstechen. Dieses gilt es zu verhindern- ebenso wie Blasen an den Füßen. Wichtig ist auch der Laufstil- denn hat man guten Laufstil, kann man viel Steuern.


Ebenso wichtig wie alle drei Disziplinen zu trainieren, ist das Trainieren vom Wechsel. Dazu macht man am besten das Koppeltraining, welches die Muskeln an das schnelle umgewöhnen trainiert.

Die richtige Ernährung

Ebenso wichtig wie das Training ist die Ernährung und die Regeneration. Denn übt man zu viel, kann sich der Körper nicht genügend erholen. Damit erzielt man nur den gegenteiligen Effekt. Bei der Ernährung sollte man darauf achten genügend Energie zuzuführen, damit die Muskeln gut arbeiten können und man nicht schnell müde wird. Dafür kann man sich bei einem Ernährungsberater Rat holen. 

  • 1. einen Verein
  • 2. vorab eine gute Ausdauer
  • 3. ein passendes Rennrad
  • 4. Schwimmanzug
  • 5. Rennschuhe
  • 6. eventuell eine Ernährungsberatung
  • 7. einen Trainingsplan, welcher an deine Bedürfnisse angepasst ist
  • 8. einen Mentor, bei dem man alle offenen Fragen beantwortet bekommt
  • 9. gute Trainingsorte
  • 10. einen starken Willen

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